Das passende Grundstück ist die Basis für die Verwirklichung Ihrer Traumimmobilie.
Wer sein Traumgrundstück zufällig beim Spaziergang findet, kann sich glücklich schätzen. Normalerweise aber suchen Bauwillige lange nach dem richtigen Ort.
Wer bereit ist, Geld für diese Suche in die Hand zu nehmen, fährt mit einem Grundstücksmakler richtig, doch auch Anfragen bei Kommunen, die Suche bei Immobilienbörsen im Internet oder in Zeitungen können zum Erfolg führen!
Immobilienbörsen
Sowohl in Tageszeitungen als auch im Internet finden Sie private oder von Maklern inserierte Grundstücksangebote aus Ihrer Region. Insbesondere in den Online-Immobilienbörsen finden Sie häufig auch Fotos des angebotenen Baulands. Hier können Sie die Suche mittels bestimmter Kriterien gut eingrenzen und so den zeitlichen Aufwand minimieren.
Grundstücksmakler
Ortsansässige Grundstücksmakler kennen den regionalen Immobilienmarkt sehr gut und haben zudem oft ein weit reichendes Beziehungsnetz, das es ihnen ermöglicht, Ihnen das passende Grundstück zeitnah anzubieten. Für ihre kompetente Suche lassen sich die Makler allerdings auch gut bezahlen; je nach Region ist mit einer Provision von 3% bis 6% (zzgl. MwSt.) zu rechnen.
Bauträger
Auch Bauträger verfügen oft über eine größere Anzahl an Grundstücken, allerdings müssen Sie sich dann bewusst sein, dass Sie beim Kauf eines Bauträgergrundstücks zumeist auch Ihre Immobilie über diesen Bauträger erstellen lassen müssen.
Alternative Erbbaurecht

Besonders in Hochzinsphasen kann es sich lohnen, als Alternative zum Grundstückskauf das so genannte Erbbaurecht in Betracht zu ziehen. Hierbei wird das Grundstück für 99 Jahre gegen Zahlung eines jährlichen Erbbauzinses, der in der Regel zwischen 4% und 6% des Grundstückswerts beträgt, gepachtet.
Als Erbbauberechtigter können Sie eine Immobilie bauen, die - anders als das Grundstück selbst - Ihnen gehört. Die Nutzungsrechte für diese Immobilie besitzt ausschließlich der Erbbauberechtigte. Häufig ist mit einem Erbbaugrundstück eine Kaufoption nach 99 Jahren verbunden. Anbieter solcher Erbbaugrundstücke sind zumeist kirchliche und soziale Einrichtungen.
Was Sie beachten sollten
Haben Sie ein Grundstück gefunden, das in puncto Lage, Größe und Beschaffenheit Ihren Bedürfnissen entspricht, sind Sie mitunter noch nicht am Ziel. Denn Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wer privat auf seiner Suche fündig wurde, muss nun - anders als beim Erwerb des Grundstücks über einen Makler - seinen zukünftigen Grund und Boden genau prüfen.
Auf einige Dinge sollten Sie besonders achten: Überprüfen Sie zunächst, ob auf dem Grundstück ökologische Altlasten vorhanden sind. Die Kosten für deren Beseitigung können unter Umständen am Käufer hängen bleiben. Doch auch andere "Altlasten" können die Freude am eigenen Grund und Boden trüben: Sind für das von Ihnen gekaufte Grundstück Rechte zu Gunsten Dritter, z.B. Wegerechte, eingetragen, so kann das die Bebaubarkeit empfindlich einschränken. Ob das Grundstück überhaupt bebaubar ist, müssen Sie ebenfalls klären. Dazu muss es als Bauland ausgeschrieben sein. Ein für Bauland existierender Bebauungsplan gibt Ihnen einen Überblick, ob Sie das von Ihnen geplante Bauvorhaben in Bezug auf Größe oder Geschossanzahl verwirklichen dürfen. Überprüfen Sie zu guter Letzt auch, ob das Grundstück bereits infrastrukturell erschlossen ist (Elektrizitäts- und Wasserleitungen etc.). Ist dies nicht der Fall, müssen Sie die Erschließungskosten selber tragen.
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